Ihre Vorteile

Seit über 40 Jahren werden Tiefgaragen und Parkhäuser aller Größenordnungen mit verkehrsabhängigen Steuerungen durch Fahrzeugsensoren ausgerüstet. Die Ideen zu dieser Entwicklung kamen von namhaften Sachverständigen, Planungsbüros und Betreibern von Parkhäusern und Tiefgaragen. Neue Erkenntnisse im Umwelt- und Personenschutz sowie fortschrittliche Garagenverordnungen empfehlen immer mehr den Einsatz dieser Steuerungen, die erhebliche Einsparungen von Energiekosten bringen.

Die Vor- und Nachteile aktueller Systeme sind wie folgt zusammenfassbar:

CO-Warnanlagen

CO-Warnanlagen sind in ihrer Funktion stark wartungsabhängig. Die Wartungen werden aus falsch verstandenem Ersparnisdenken unregelmäßig oder gar nicht durchgeführt. Dies führt zu Fehlalarmen, langen Lüftungslaufzeiten mit erhöhtem Energieverbrauch und schlechter Luftqualität in der Garage. CO-Warnanlagen berücksichtigen Kohlenmonoxid als einzige Steuerungsgröße. Sie berücksichtigen nicht andere Schadstoffe wie z. B. Stickoxide, Benzol, Kohlendioxid, Schwefel, Russ, Feinstaub und viele andere die ebenfalls toxische und umweltschädigende Wirkungen haben. Schadstoffkonzentrationen werden nur in bestimmten abgegrenzten Bereichen (Flächenüberwachung) erfasst, die bei der Planung aus lüftungstechnischer Sicht im Voraus nicht exakt definiert werden können.

Schaltuhren

Schaltuhren reagieren unflexibel auf die tatsächliche Verkehrssituation und überhaupt nicht auf vorhandene Schadstoffbelastungen. Sie sind störanfällig und führen bei sicheren Einstellungen zu langen Laufzeiten und zu hohem Energieverbrauch.

Verkehrsabhängige Steuerungen

Durch die Steuerung der Tiefgaragenlüftungsanlage über Fahrzeugsensoren ist eine sehr viel schnellere Erfassung von Fahrzeugen bereits bei der Ein- oder Ausfahrt möglich. Die Lüftung wird bewusst auch bei Benutzung durch Fahrzeuge eingeschaltet, die keine oder nur geringe Mengen CO-Gase abgeben (z. B. Katalysator- oder Dieselfahrzeuge), jedoch eine Vielzahl anderer Schadstoffe (u. a. Benzol, Stickoxide, CO2, Schwefel) hinterlassen. Dadurch werden gesundheitliche Schädigungen durch andere Gase als CO sowie die von den Benutzern als giftig empfundenen Geruchsanteile weitgehend vermieden. Eine vom CO-Gehalt unabhängige Be- und Entlüftung ist wünschenswert, weil Untersuchungen der ETH Zürich ergeben haben, dass Kohlendioxid in Verbindung mit Luftfeuchtigkeit den Säureschutzmantel im Beton angreift, so dass die Armierungseisen durch Anrostungen gefährdet werden. Die Folgen sind teuere Sanierungsarbeiten. Fahrzeugsensoren steuern Tiefgaragen-Lüftungsanlagen absolut sicher durch Eigenüberwachung, erfassen jede Fahrzeugbewegung schon bei der Ein- oder Ausfahrt und ermöglichen im Rahmen der Leistung der Lüftungsanlage alle erforderlichen Luftzustände bzw. Luftwechsel einzustellen. Weitere Informationen erhalten Sie  per E-Mail an info@aciklimaservice.de.